VITA

Chris Hopkins wurde 1972 in Princeton (New Jersey) geboren. Gleichermaßen versiert an Piano und Alt-Saxophon, zählt er zu den meistbeschäftigten Künstlern der internationalen Jazzszene - nicht zuletzt als Leiter des nunmehr seit 20 Jahren in unveränderter Besetzung bestehenden Ensembles "Echoes of Swing", das für seinen innovativen Umgang mit der Jazz-Tradition international Beachtung findet.

Über 4000 Konzerte an der Seite vieler Jazz-Stars - unter ihnen Clark Terry, Harry "Sweets" Edison, Louie Bellson, Scott Hamilton, Butch Miles, Paul Kuhn, Hazy Osterwald, Till Brönner, Jackie Williams, Bucky Pizzarelli, Peanuts Hucko, Marty Grosz, Jake Hanna, Greetje Kauffeld, Joe Wilder, Bob Wilber, Warren Vaché, Kenny Davern, Gene 'Mighty Flea' Connors, Bill Ramsey, Dan Barrett, Nicki Parrott oder auch renommierten europäischen Bandleadern wie Frank Roberscheuten, Engelbert Wrobel und Antti Sarpila u.v.a. - führten ihn durch ganz Europa, die USA, Japan, Australien und Neuseeland.

Neben über 40 bisher erschienenen Tonträgern legte Chris Hopkins mit "Daybreak" ein Solo Album auf dem amerikanischen Label "Arbors Records" vor, das vom französischen Magazin „Jazz Classique“ als eine der 10 besten Erscheinungen des Jahres gewertet wurde. Sein Piano Duo-Album mit dem legendären US-Pianisten Dick Hyman (Jg. 1927, u.a. Filmmusik-Komponist für Woody Allen) „Teddy Wilson in 4 Hands“ wurde im US-Magazin "Downbeat" mit 4 Sternen ausgezeichnet ("Top contender for Best Paino Album of the Year"). Die CD „Message from Mars“ seines Quartetts „Echoes of Swing“ wurde mit dem „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ prämiert und erhielt in Paris den begehrten „Prix de L’Académie du Jazz“. "Echoes of Swing" sind seit 2013 beim weltweit aktiven und renommierten Plattenlabel "ACT Music" unter Vertrag und haben dort bislang die vier erfolgreichen Alben "Blue Pepper", "Dancing", "Bix - A Tribute to Bix Beiderbecke" und "Travelin' - Celebrating 20 Years on Tour" vorgelegt. https://shop.echoesofswing.com

Besondere Höhepunkte von Chris Hopkins Karriere bilden seine Einladungen in die USA, so z.B. als Solist zum "International March of Jazz" in Clearwater, Florida - dem weltweit größten und wichtigsten Festival seiner Art (1998, 2002, 2003, 2004 sowie 2010). Hier hatte er Gelegenheit auf die letzten Jazz-Stars der Swing-Ära wie Buddy DeFranco, Flip Phillips, Ruby Braff, Joe Bushkin, Benny Waters, Jerry Jerome, George Masso, Peter Appleyard, Milt Hinton, Jack Lesberg und Ralph Sutton zu treffen. Es folgen regelmäßig weitere Einladungen zu renommierten internationalen Jazz-Festivals wie z.B. zum "Jazz at Lake Chautauqua"-Festival in Western Upstate New York, zur "Swinging Jazz Party" in Blackpool oder zum Kobe Jazz-Festival nach Japan. Weitere Stationen umfassen unzählige Kammermusiksäle, Jazzclubs oder auch Auftrittsorte wie die Kaufmann Concert Hall (New York City), das Konzerthaus am Gendarmenmarkt (Berlin), die Toppan Hall (Tokio), das KKL Luzern, das Prinzregententheater und den Herkulessaal in München, das Waiheke Island of Jazz - Festival (Neuseeland), das Konzerthaus Dortmund,  die Philharmonie Luxemburg, das Rheingau Musik Festival, Schloss Elmau, die Hamburger Musikhalle, die Elb Philharmonie, das Ascona Jazz Festival am Lago Maggiore, die Jahrhunderthalle Bochum uva. https://hopkinsjazz.com/de/referenzen.html

Nachdem Chris Hopkins bereits in 2013 um seine Verdienste für den klassischen Jazz in Europa als "Keeper of the Flame" geehrt wurde, erhielt er 2017 im Essener Grillo-Theater den begehrten "Jazz-Pott"-Award als „Best Progressive Artist“, der seit 20 Jahren innovative Jazzmusiker würdigt, darunter bisher solch unterschiedliche Künstler wie Paul Kuhn oder Nils Wogram. https://hopkinsjazz.com/de/auszeichnungen.html

Über seine rege Konzerttätigkeit hinaus wirkt Chris Hopkins seit 2005 als Jazz-Dozent an der Hochschule für Musik Köln.