Vita

Chris Hopkins wurde am 18.4.1972 als Sohn einer deutschen Mutter und eines amerikanischen Vaters in Princeton, N.J. (USA) geboren, verbrachte jedoch den Großteil seiner Jugend in Deutschland. Er genoss zunächst eine klassische Ausbildung auf dem Cembalo, entdeckte jedoch im Alter von 13 Jahren den Jazz als seine Leidenschaft. Hopkins Klavierstil wurzelt in der Tradition der Stride- und Swing-Pianisten Fats Waller, Teddy Wilson, Earl Hines, Duke Ellington, Mel Powell, Nat King Cole und vieler anderer Jazzpioniere, deren Stilmerkmale er sich anhand des gründlichen Studiums alter Schallplattenaufnahmen aneignete. Mittlerweile hat er die Einflüsse seiner Vorbilder zu einer eigenen Sprache entwickelt und sich in jungen Jahren weit über die Grenzen Deutschlands und Europas hinaus in der Jazz Szene einen Namen gemacht. Seit vielen Jahren ist er neben seinen Konzerten als Pianist vermehrt auch als Alt-Saxophonist und Leiter der bekannten Formation "Echoes of Swing" aktiv. 

Als einfühlsamer Begleiter und klangfarbenreicher Solist zählt Chris Hopkins heute zu den international gefragten Vertretern einer neuen Generation von Swing Musikern. Etliche Tourneen, auf denen er viele namhafte Größen - unter ihnen Clark Terry, Harry "Sweets" Edison, Jackie Williams, Hazy Osterwald, Dan Barrett, Tom Baker, Ken Peplowski, Peanuts Hucko, Bob Hagart und Dick Hyman - begleitete, führten ihn durch ganz Deutschland, viele Länder Europas, in die USA, nach Japan, Australien und Neuseeland. Seine bis dato weltweit etwa 3000 Konzerte umfassen Auftrittsorte wie die Kaufmann Concert Hall (New York City), das Konzerthaus am Gendarmenmarkt (Berlin), die Toppan Hall (Tokio), das KKL Luzern, das Prinzregententheater und den Herkulessaal in München, das Waiheke Island of Jazz - Festival (Neuseeland), das Konzerthaus Dortmund, die Philharmonie Luxemburg, das Rheingau Musik Festival, Schloss Elmau, die Hamburger Musikhalle, das Ascona Jazz Festival am Lago Maggiore oder die heimische Jahrhunderthalle Bochum.

Besondere Höhepunkte seiner Karriere bilden seine Einladungen in die USA, so z.B. als Solist zum "International March of Jazz" in Clearwater, Florida - dem weltweit größten und wichtigsten Festival seiner Art (1998, 2002, 2003 sowie 2004). Hier hatte Chris Hopkins Gelegenheit auf die letzten Jazz-Stars der Swing-Ära wie Bucky Pizzarelli, Buddy DeFranco, Joe Bushkin, Benny Waters, Kenny Davern, Milt Hinton, Flip Phillips, Ruby Braff, Joe Wilder, Bob Wilber, Jack Lesberg und Ralph Sutton zu treffen. Es folgen regelmäßig weitere Einladungen zu renommierten internationalen Jazz-Festivals wie z.B. zum "Jazz at Lake Chautauqua"-Festival in Western Upstate New York, zur "Swinging Jazz Party" in Blackpool oder zum Kobe Jazz-Festival nach Japan. 

Neben etwa 25 bisher erschienenen Tonträgern hat Chris Hopkins mit "Daybreak" sein erstes Piano Solo Album auf dem amerikanischen Label "Arbors Records" vorgelegt, das vom französischen Magazin "Jazz Classic" als eine der 10 besten Erscheinungen des Jahres ausgezeichnet wurde. Sein neues Piano Duo-Album mit dem legendären US-Pianisten Dick Hyman (Jg. 1927) "Teddy Wilson in 4 Hands" wurde unlängst für den "Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik I/2008" nominiert und im US-Magazin "Downbeat" mit 4 Sternen ausgezeichnet. Die aktuelle CD ""4 Jokers in the Pack" seines Quartetts "Echoes of Swing" erhielt jüngst vom renommierten "Hot Club de France" den begehrten "Grand Prix du Disque de Jazz". 

Über seine rege Konzerttätigkeit hinaus ist Chris Hopkins seit 2005 als Jazz-Dozent an der Hochschule für Musik Köln tätig.